Author Archive

Stuttgarter Brunnen sollen wieder fließen – eine Information der Netze BW

Posted by Klaus on 8th August 2017 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart, Stuttgart

Brunnen-am-SchlossplatzSehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Stuttgarter Brunnen in Kürze wieder fließen werden:

Um dem öffentlichen Wunsch nach fließenden Brunnen möglichst kurzfristig nachzukommen, wird die Netze BW die Brunnen auf öffentlichem Grund in den nächsten Tagen wieder anschließen und sie bis zur nächsten Winterpause bewirtschaften. Damit gehen auch die Anlagen auf der Wangener Höhe im Laufe der Woche wieder in Betrieb.

Die Netze BW hatte die Brunnen wegen laufender Gespräche über die Fortführung der Brunnenbewirtschaftung mit der Landeshauptstadt nach der letzten Winterpause vorerst nicht wieder in Betrieb genommen. Anlass der seit 2016 laufenden Diskussion, die nun zum Abschluss gebracht werden konnte, ist ein Hinweis der Landeskartellbehörde, wonach es dem Wasserversorger untersagt ist, neben der Zahlung der Konzessionsabgabe anderweitige Leistungen gegenüber dem Konzessionsgeber unentgeltlich zu erbringen. Die Netze BW hat bis Herbst 2016 26 Brunnen im Stadtgebiet betrieben und betreut. Circa 15 Zierbrunnen, die nicht auf ihrem eigenen Gelände liegen, sollten vor diesem Hintergrund an die Stadt abgeben werden, die bereits rund 100 solcher Brunnen betreut.

Ab 2018 wird die Verantwortung für die Stuttgarter Spielbrunnen im öffentlichen Raum von demjenigen wahrgenommen, auf dessen Grund und Boden sich die Anlage befindet: Brunnen auf öffentlichem Gelände werden von der Stadt betrieben, Brunnen auf Grundstücken der EnBW von dem Tochterunternehmen Netze BW. Auf diesen Grundsatz haben sich Netze BW und Landeshauptstadt heute in Gesprächen geeinigt. Die Landeshauptstadt wird dies in ihren anstehenden Haushaltberatungen berücksichtigen.

Im Auftrag der Netze BW GmbH, mit herzlichen Grüßen,

  1. V. Angela Brötel

Konzernpressesprecherin
Leiterin Medienkommunikation
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Foto, Klaus

In diesem heißen Sommer alle Brunnen fließen lassen!

Posted by Klaus on 8th August 2017 in Seen, Flüsse u. Brunnen in der Region Stuttgart

Anfrage der Stadträtinnen/Stadträte – Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion

Sternenbrunnen-2013-6Wenn in diesem heißen Sommer die Stuttgarter Brunnen nicht alle fließen, hat das weniger mit versiegenden Quellen oder technischen Defekten zu tun – in diesem Jahr ist besonders die Zuständigkeit entscheidend.
Die ungefähr 250 Brunnen und Wasserspiele in der Stadt werden überwiegend vom Tiefbauamt oder dem Gartenamt verwaltet, oder sie befinden sich im Eigentum des Landes oder der Netze BW.
Der beste Wassermeister scheint dabei das Tiefbauamt zu sein, dessen Brunnen fließen in der Regel. Ganz anders bei den Brunnen der Netze BW. Die Wangener Bezirksvorsteherin, Frau Dietrich hat dieser Tage ihre Bezirksbeiräte davon in Kenntnis gesetzt, dass die 26 bisher von der Netze BW betriebenen und unterhaltenen Brunnen 2017 nicht mehr in Betrieb genommen wurden. Darunter auch die Brunnen am Rennweg auf der Wangener Höhe, Anlass der Nachfrage der Bezirksvorsteherin.
Die Brunnen liegen am Stuttgarter Rössle-Rundwanderweg auf der Tagesetappe vom Hedelfinger Platz zur Geroksruhe in Stuttgart-Ost und sind auf der Wanderkarte als Trinkwasserbrunnen verzeichnet. Auf der ganzen 5 km langen Strecke über den Höhenzug gibt es keine Möglichkeit, tagsüber Getränke zu kaufen. Der Rundwanderweg wird viel von Schulklassen und Seniorenwandergruppen gelaufen, auch Touristen laufen häufiger hier lang und es ist eine beliebte Strecke für Jogger, Radfahrer und Spaziergänger.

Je heißer es im Sommer in unserer Stadt wird, desto wichtiger sind die Brunnen. Wir fragen daher:
1. Wie viele Quell- und Mineralwasserbrunnen, Trinkwasserbrunnen und Wasserspiele gibt es in der Stadt, unter welcher Verwaltung bzw. in wessen Eigentum stehen sie, und wie viele davon sind funktionsfähig, wie viele stillgelegt?
2. Wie sind die Betriebszeiten dieser Brunnen?
3. Wie ist der Stand der Gespräche, die die Stadt mit der Netze BW führt mit dem Ziel, die Brunnen oder einen Teil der Brunnen der Netze BW zu übernehmen?
4. Wie stellt sich die Verwaltung zu dem Vorschlag, die Zuständigkeit für die städtischen Brunnen und ggf. die von der Netze BW zu übernehmenden Brunnen unter einer Hand zu vereinigen?
5. Wie können die Brunnen der Netze BW kurzfristig über den Sommer in Betrieb genommen werden?

Unterzeichnet:

Vittorio Lazaridis, Jochen Stopper, Andreas G. Winter

Foto, Klaus

Geschützt: Wo isch denn dees 333 – Rätsel von Udo

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Plakate auf der Wangener Höhe – Brunnen werden gerichtet

Bevölkerung-wird-als-GeiSehr geehrte Damen und Herren,

das beigefügte Plakat wird heute mittag (Montag) an den drei Brunnen angebracht und in Wangen aufgehängt. Sie dürfen es gerne verbreiten.

Ob die Streithähne wohl stur bleiben?

Mit freundlichem Gruß

Martin Dolde

Plakat M. Dolde

Brunnen werden gerichtet

Wangen, 08.08.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie vereinbart hat mich heute um 16.00 Uhr Herr Harald Hauser, Leiter des Regionalcenters Stuttgart der Netze BW angerufen.
Er hat mir mitgeteilt, dass ab morgen (9.8.) die Öffnung der drei Brunnen „angegangen“ wird.

Ich werde am Donnerstag (10.8.) um 14.00 Uhr die Brunnen testen und wenn alles o.k. ist, die geplante Protestaktion für Samstag (12.8.) absagen.

Bei Herrn Hauser habe ich mich für seinen Einsatz bedankt.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Dolde

Virtuoses Blech im Mercedes-Benz Museum

Posted by Klaus on 3rd August 2017 in Künstler/innen, Stuttgart

Presse-Information

Maria-Frodl-BläserDas junge Bläser-Septett Federspiel gastiert am 9. September 2017 um 19:00 Uhr im Mercedes-Benz Museum. Das Konzert ist Teil des diesjährigen Musikfestes Stuttgart, das die Internationale Bachakademie Stuttgart vom 28. August bis 10. September 2017 unter dem Motto „Freiheit“ veranstaltet. Einige Veranstaltungen sind zu Gast bei Unternehmen aus Stuttgart und der Region, die dafür besondere Orte öffnen — so wie das Mercedes-Benz Museum.

Foto: Maria Frodl.

Stuttgart. „Freiheit“, das Motto des diesjährigen Musikfestes Stuttgart, beschreibt die musikalische Arbeit von Federspiel perfekt. Denn das Bläser-Ensemble spielt mit dem gängigen Klischee deftiger alpenländischer Blasmusik, indem es diese Tradition aufgreift und um diverse internationale Einflüsse erweitert. So entsteht durch gekonnte Improvisation und Kombination eine eigene musikalische Welt. Begegnen kann man dieser Anarchie zwischen den Stilen am 9. September 2017 im Mercedes-Benz Museum.

Das Atrium des Museums wird zum Konzertsaal. Hier präsentiert Federspiel sein Programm leichthändig und auf höchstem musikalischen Niveau, mit einer gehörigen Portion Humor sowie mit Selbstironie und immer zum ausgesprochenen Vergnügen des Publikums.

2017 hat Federspiel den Preis der deutschen Schallplattenkritik in den Kategorien „Grenzgänge“ und „Traditionelle ethnische Musik“ gewonnen. Zum 2004 in Krems an der Donau (Niederösterreich) gegründeten Ensemble gehören 6 Blechbläser und ein Klarinettist. Neben Frédéric Alvarado-Dupuy (Klarinette) musizieren Ayac Iuan Jiménez Salvador und Philip Haas (beide Trompete, Flügelhorn, Gesang), Simon Zöchbauer (Trompete, Zither und Gesang), Matthias Werner (Posaune und Gesang), Thomas Winalek (Posaune, Basstrompete und Gesang) sowie Roland Eitzinger (Tuba und Gesang).

Das Musikfest Stuttgart wird jährlich von der Internationalen Bachakademie Stuttgart ausgerichtet. 2016 war das Musikfest erstmals im Mercedes-Benz Museum zu Gast: mit einem Konzert des Gershwin Piano Quartet auf vier Steinway-Konzertflügeln.

Eintrittskarten für das Konzert von Federspiel am 9. September kosten je nach Kategorie 35 Euro, 26 Euro oder 17 Euro. Die Tickets sind telefonisch unter 0711 61 921 61 bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, an allen bekannten Vorverkaufsstellen von Easy Ticket Service sowie online unter www.easyticket.de erhältlich.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.
Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon +49 711 17-30000, per E-Mail classic@daimler.com oder online unter: www.mercedes-benz-classic.com/museum

 

Der Vermüllung den Kampf ansagen!

Posted by Klaus on 2nd August 2017 in Stuttgart

K-Müll-Nätherstraße-1 Pressemitteilung

Die Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart begrüßt das Konzept „Sauberes Stuttgart“ von Oberbürgermeister Kuhn und Technikbürgermeister Thürnau.
„Ein solches Paket zum Kampf gegen den Müll in Stuttgart war längst überfällig,“ sagt Freie Wähler-Stadträtin Ilse Bodenhöfer-Frey. „Wir Freie Wähler begrüßen den Vorschlag der Stadtspitze, den wir in den anstehenden Haushalts- planberatungen unterstützen werden. Besonders positiv finden wir, dass ein Großteil des geplanten Budgets in die äußeren Stadtbezirke fließen soll,“ so Ilse Bodenhöfer-Frey. *)
Den Freien Wählern ist es ein besonderes Anliegen, dass die Außenstadtbezirke, in denen gut zwei Drittel der Stuttgarterinnen und Stuttgarter leben, nicht vernachlässigt werden. Wenn es nach der Freie Wähler-Fraktion geht, muss diese Maxime beispielsweise auch für die saisonale Bepflanzung von Blumenbeeten, für die Pflege von Grünflächen und für den Ersatz von Spielgeräten auf Spielplätzen gelten.
Neben Prävention, einer intensiveren Reinigung durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) und zusätzlichen Mülleimern, hält die Freie Wähler-Fraktion auch den Ansatz für absolut richtig, Bußgelder zu erhöhen und Verstöße konsequenter zu ahnden. „Es kann nicht sein, dass wir es als Stadtgesellschaft hinnehmen, wenn manche Menschen ihren Müll einfach fallen und liegen lassen oder irgendwo im Stadtgebiet abstellen und sich dann aus dem Staub machen. Dagegen muss mehr getan werden,“ so Ilse Bodenhöfer-Frey.

*) Ausweislich der Aussagen von OB Kuhn und BM Thürnau bei der Pressekonferenz am 2. August 2017 sollen von den jährlich zusätzlichen 8 Millionen Euro für den AWS etwa 1,5 Millionen Euro in die Intensivierung der Pflege der Innenstadt und etwa 6,5 Millionen Euro in die Intensivierung der Pflege der Außenstadtbezirke fließen.

Freie Wähler Gemeinderatsfraktion Stuttgart

Foto, Klaus

Änderung der Öffnungszeiten – Information des Gasometer Pforzheim

Posted by Klaus on 2nd August 2017 in Veranstaltungen - TV - Tipps - Kuriositäten

1-Rom-K-NEUE ÖFFNUNGZEITEN NACH DEN SOMMERFERIEN

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie vorab darüber informieren, dass sich mit Beginn des neuen Schuljahres in Baden-Württemberg zum 11. September unsere Öffnungszeiten ändern wie folgt:

Montag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
(bis zum 11.09.17: Donnerstag 10 – 20 Uhr).

Herzlichen Gruß

Beate Kollmar

Foto, Sabine

Müllaufkommen im Land auf Rekordwert gesunken

Posted by Klaus on 1st August 2017 in Allgemein
Blick zum Müll

Weniger Müll

Das Umweltministerium hat die Abfallbilanz für das Jahr 2016 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das durchschnittliche Haus- und Sperr- müllaufkommen in Baden-Württemberg auf einen neuen Rekordwert von nur noch 141 Kilogramm pro Kopf gesunken. Die Gebühren liegen weiter auf einem sehr niedrigen Niveau.

Umweltminister Franz Untersteller hat die Abfallbilanz Baden-Württemberg für das Jahr 2016 vorgestellt. Die Bilanz stellt anhand zahlreicher Daten, Grafiken und Tabellen anschaulich dar, wie sich die kommunale Kreislaufwirtschaft im Land entwickelt hat. „Die Abfallbilanz liefert uns Jahr um Jahr wertvolle Planungsdaten, die uns helfen, die Kreislaufwirtschaft im Land kontinuierlich weiter zu verbessern“, sagte Untersteller.
Ausgewählte landesweite Kennzahlen

Die Bilanz weist insgesamt 50 Millionen Tonnen an Abfällen aus, die im Land im Jahr 2016 zusammengekommen sind. Das sind drei Millionen Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Bei rund 38 Millionen Tonnen handelt es sich um Abfälle, die Industrie- und Gewerbebetriebe direkt entsorgt haben. Die weiteren knapp zwölf Millionen Tonnen (317.000 Tonnen mehr gegenüber dem Vorjahr) sind Abfälle aus privaten Haushalten und der Bauwirtschaft sowie haushaltsähnliche Abfälle der Industrie, die den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in den Stadt- und Landkreisen überlassen wurden.

Das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll einschließlich Geschäftsmüll aus öffentlicher Sammlung ist im Vergleich zum Vorjahr 2015 um rund 6.000 Tonnen auf nun 1,53 Millionen Tonnen gesunken. Zu verdanken ist das dem Biomüll, der mit wenigen Ausnahmen inzwischen getrennt gesammelt und erfasst wird, also in der Summe der häuslichen Abfälle nicht mehr zu Buche schlägt.

Müll auf demGehweg muss das sein??????Das Gesamtaufkommen an häuslichen Abfällen, einschließlich getrennt erfasster Wertstoffe aus Haushalten sowie Abfällen aus der Biotonne, hat sich dagegen um 1,6 Prozent auf 3,87 Millionen Tonnen erhöht. „Das war wegen der erneut gestiegenen Bevölkerungszahl im Land aber nicht anders zu erwarten,“ erläuterte Umweltminister Franz Untersteller. „100.000 Einwohner mehr produzieren auch mehr Müll.“

Viel aussagekräftiger sei, wie sich das Pro-Kopf-Aufkommen verändert hat. „Im Vergleich zum Vorjahr“, so der Minister, „ist das durchschnittliche Haus- und Sperrmüllaufkommen in Baden-Württemberg auf einen neuen Rekordwert von nur noch 141 Kilogramm pro Kopf gesunken. Damit haben wir einmal mehr unsere bundesweite Spitzenstellung behauptet.“

Auch bei der Sammlung der wertvollen Ressource Bioabfall ist das Land auf einem guten Weg. Insgesamt hat sich der Anteil an Abfällen aus der Biotonne im Jahr 2016 um über 53.000 Tonnen erhöht. Pro Kopf sind die Sammelmengen um vier Kilogramm auf einen neuen durchschnittlichen Höchstwert von 49 Kilogramm gestiegen. „Bemerkenswert ist die Entwicklung im Hohenlohekreis,“ sagte der Umweltminister. „Nach Einführung der Biotonne im vergangenen Jahr wurden dort auf Anhieb 87 Kilogramm Bioabfall pro Einwohnerin und Einwohner gesammelt.“
Gebühren weiter auf sehr niedrigem Niveau

Im Jahr 2017 (alle anderen Zahlen der Abfallbilanz beziehen sich auf 2016) beträgt die durchschnittliche Jahresabfallgebühr für einen Vier-Personen-Haushalt 151,06 Euro. Dies bedeutet zwar gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 65 Cent. Die Gebühr liegt jedoch noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. „Dass wir trotz erheblicher Investitionen in unsere Entsorgungs- und Verwertungsanlagen Abfälle noch immer zu derart günstigen Preisen entsorgen können, belegt einmal mehr die Spitzenstellung der baden-württembergischen Abfallwirtschaft“, sagte der Umweltminister.
Entwicklung in den Stadt- und Landkreisen

Bei den kreisfreien Großstädten behauptete die Stadt Freiburg mit 109 Kilogramm Haus- und Sperrmüll je Einwohnerin und Einwohner ihren Spitzenplatz. Mehr als doppelt so hoch ist das Pro-Kopf-Aufkommen in Mannheim, das mit 246 Kilogramm noch immer Schlusslicht bei den großen Städten ist.

Die Kategorie „Städtische Kreise“ führt der Kreis Calw an. Dort ist das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll pro Kopf um zwei Kilogramm auf 66 Kilogramm gesunken. Am Tabellenende steht der Ortenaukreis mit 204 Kilogramm.

Mit 73 Kilogramm Haus- und Sperrmüll je Einwohnerin und Einwohner hat der Main-Tauber-Kreis den Spitzenplatz unter den ländlichen Kreisen übernommen. Der Hohenlohekreis ist mit einem Pro-Kopf-Aufkommen von 116 Kilogramm vom letzten Tabellenplatz ins Mittelfeld aufgestiegen. Den letzten Platz nimmt hier nun der Landkreis Biberach mit 155 Kilogramm ein. „Der Hohenlohekreis zeigt deutlich, wie sehr eine erfolgreich eingeführte Biotonne auf das Restmüllaufkommen durchschlagen kann“, betonte der Umweltminister.

Im Hinblick auf die großen Differenzen in den einzelnen Stadt- und Landkreisen erläuterte Untersteller: „Wir haben in jedem Kreis besondere regionale Rahmenbedingungen, eine unterschiedliche Wirtschafts- und Besiedlungsstruktur und sehr unterschiedliche Dienstleistungsangebote der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger.“ Das mache es schwer, direkte Vergleiche zu ziehen. „In der Regel fallen in ländlichen Gebieten weniger Restabfälle an als in Kreisen mit großen Städten und einer hohen Bevölkerungsdichte.“

Abfallbilanz 2016 – Ressourcen aus unserer kommunalen Kreislaufwirtschaft (PDF)

Umweltministerium: Broschüre „Abfallbilanz 2016“ zum Herunterladen und Bestellen

Quelle, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Foto, Steffen, Heinz

Wenn man denkt ……..!

Posted by Klaus on 1st August 2017 in Allgemein

Gastbeitrag mit Fotos von Oldie

Nach enormen Schäden durch die zwei Tage Nachtfrost dachten wir, wenigstens 4 Äpfel auf dem Apfelbaum!

Denkste, einer verfault und heute 3 Stück abgemacht, da von Vögeln total zerstört!

Muss ich jetzt auch an den Apfelbäumen um jeden Apfel Kunststoffgitter anbringen, die ich selber genäht habe, wie an den wenigen überlebenden Trauben?

Schlägt die Natur schon zurück, oder kann mir jemand Ratschläge geben, für nächstes Jahr?

Oldie

Rosensteinviertel – Paketpostamt Ehmannstraße

Posted by Klaus on 1st August 2017 in Stuttgart

Antrag der Stadträtinnen/ Stadträte – Fraktion Freie Wähler-Gemeinderatsfraktion

Rosenstein2Im Zuge unserer Beschäftigung mit Stuttgart 21 und dem Rosensteinviertel haben wir uns über die Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Planung des neuen Stadtteils informiert. Bei genauer Betrachtung der Grundstücks- eigentumsverhältnisse fällt auf, dass sich eine planerisch und strategisch wichtige Fläche nicht im Eigentum der Landeshauptstadt befindet . Dabei handelt es sich um das Paketpostamt Ehmannstraße 80 und 82.
Dieser Umstand wurde bereits im Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl 2012 bekannt.
Unter der Überschrift „Post will ihr Stuttgart-21-Gelände behalten“ berichtete die Stuttgarter Zeitung am 2. Juni 2012 über den Sachverhalt. In dem Zeitungsartikel wurde der damalige Baubürgermeister Matthias Hahn wie folgt zitiert: „Das ist keine neue Nachricht. Die Kaufverhandlungen führen wir sicher nicht über die Zeitung.“ Und der Erste Bürgermeister Michael Föll soll bemerkt haben, man habe ja wohl noch einige Jahre Zeit, bis das Gelände benötigt werde.
RosensteinSeither sind gut 4 Jahre vergangen. An den Eigentumsverhältnissen hat sich nichts geändert und von Kaufverhandlungen hat man im Rathaus nichts gehört. Dabei ist es für die Planung des Rosensteinviertels von zentraler Bedeutung, ob die Stadt das Paketpostamt kauft und das Gelände an dessen Stelle neu gestaltet werden kann. Nicht zuletzt deshalb, weil sich genau an dieser Stelle ein gewaltiger Höhenunterschied im Gelände auftut. Die derzeit dort vorhandenen Stützmauern und Bauwerke bilden eine unüberwindbare und trennende Geländekante aus, das Paketpostamt selber könnte später den Blick auf das Schloss Rosenstein versperren.
Wir beantragen:
1. Die Stadtverwaltung berichtet in den dafür zuständigen Ausschüssen (UTA, WA und gegebenenfalls Ausschuss Stuttgart 21) über den aktuellen Stand ihrer Planungen in Bezug auf das Paketpostamt. Dabei wird auf folgende Fragen eingegangen:
a. Ist sich die Stadtverwaltung der Bedeutung des oben beschriebenen Geländes bewusst?
b. Beabsichtigt die Stadtverwaltung, das oben beschriebene Gelände zu kaufen?
x Wenn ja: Wurden bereits Kaufverhandlungen geführt?
x Wenn nein: Warum nicht? Welche Vorstellungen existieren, wie das Gebäude in das Gelände und in das Rosensteinviertel integriert werden soll?
2. Für den Fall, dass die Stadt noch keine Kaufverhandlungen geführt hat, werden diese schnellstmöglich vorbereitet und aufgenommen. Das Ziel der Stadt sollte sein, das Paketpostamt in städtisches Eigentum zu bringen, um damit die größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Entwicklung des neuen Rosensteinviertels sicherzustellen.

Unterzeichnet:
Jürgen Zeeb, Rose von Stein, Konrad Zaiß, Ilse Bodenhöfer-Frey

Siehe auch Wertermittlung Paketpostamt Ehmannstraße

Fotos, Klaus